Unterbauchschmerzen-Checker
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Ursachen von Unterbauchschmerzen erforschen
Unterbauchschmerzen (oft als Unterleibsschmerzen bezeichnet) können vom Harn-, Verdauungs- oder Fortpflanzungssystem ausgehen. Häufige Ursachen sind Harnwegsinfektionen (HWI), Nierensteine, Blinddarmentzündung, Divertikulitis, Reizdarmsyndrom (RDS) oder ein Leistenbruch. Bei Frauen kommen gynäkologische Faktoren wie schmerzhafte Menstruation, Eierstockzysten oder Beckenentzündungen (PID) hinzu.
Warnsignale im Unterleib erkennen
Unterleibsschmerzen bei Schwangeren sind ein kritisches Warnsignal, das auf eine Eileiterschwangerschaft oder Fehlgeburt hindeuten kann. Plötzliche, heftige Beckenschmerzen in Verbindung mit Fieber, Blut im Urin oder Stuhl sowie anhaltendem Erbrechen erfordern eine sofortige notärztliche Abklärung.
Praktische Tipps und Verlaufskontrolle
Gönnen Sie sich bei leichten, verdauungs- oder regelbedingten Schmerzen Ruhe, trinken Sie ausreichend und legen Sie eine Wärmeflasche auf den Unterbauch, um die Bauchmuskeln zu entspannen. Führen Sie Tagebuch über Zyklus, Stuhlgang und Wasserlassen für den Arztbesuch.
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe suchen sollten
- Starke Becken- oder Unterbauchschmerzen bei bestehender Schwangerschaft.
- Plötzliche, heftige Beckenschmerzen begleitet von Fieber, Erbrechen und Schüttelfrost.
- Unterbauchschmerzen mit Blut im Urin, Stuhl oder Erbrochenen.
- Bei Männern: plötzliche und starke Unterleibsschmerzen, die in die Hoden ausstrahlen.
Häufig gestellte Fragen
Bei Frauen können Unterleibsschmerzen (Beckenschmerzen) gynäkologische Ursachen haben (Regelschmerzen, Eierstockzysten, Endometriose oder Eileiter-/Eierstockentzündungen) sowie von den Harnwegen oder dem Darm ausgehen.
Bei Männern können diese Schmerzen durch Hodenprobleme (wie eine Hodentorsion, die ein Notfall ist), Leistenbrüche, Harnwegsinfektionen oder Darmerkrankungen verursacht werden.