Mittlerer Arterieller Blutdruck-Rechner (MAD)
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Berechnung des mittleren arteriellen Blutdrucks (MAD)
Da das Herz mehr Zeit in der Entspannungsphase (Diastole) als in der Auswurfphase (Systole) verbringt, wird der MAD nicht als einfacher Durchschnitt berechnet. Die klinische Formel lautet: MAD = Diastole + (1/3 * [Systole - Diastole]) oder MAD = (Systole + 2 * Diastole) / 3.
Bedeutung in der Intensivmedizin und Pflege
Der MAD ist einer der wichtigsten Überwachungsparameter in der Notfall- und Intensivmedizin. Er zeigt an, ob der Perfusionsdruck ausreicht, um Organversagen (z. B. akutes Nierenversagen bei Schockzuständen) zu verhindern.
Abweichungen und Risiken
Ein dauerhaft zu niedriger MAD (unter 60 mmHg) führt zu einer Minderdurchblutung der Organe. Ein chronisch zu hoher MAD (über 105 mmHg) weist auf einen schweren Bluthochdruck hin und belastet das Herz sowie die Gefäßwände langfristig.
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe suchen sollten
- Bei Symptomen wie akuter Verwirrtheit, Brustschmerzen, Atemnot oder kaltem Schweiß rufen Sie sofort den Rettungsdienst (112).
Häufig gestellte Fragen
Der MAD (englisch MAP für Mean Arterial Pressure) ist der durchschnittliche Druck im arteriellen Gefäßsystem während eines gesamten Herzzyklus. Er ist entscheidend für die Durchblutung lebenswichtiger Organe.
Ein normaler MAD-Wert liegt im Ruhezustand zwischen 70 und 105 mmHg. Ein Wert von mindestens 60 bis 65 mmHg ist notwendig, um eine ausreichende Durchblutung von Gehirn, Nieren und Herz zu gewährleisten.