Diabetes-Risiko-Checker
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Diabetes-Früherkennung rettet Gefäße
Ein Typ-2-Diabetes entwickelt sich oft über viele Jahre schleichend und schmerzfrei. Oft wird er erst entdeckt, wenn bereits Folgeschäden an Gefäßen, Nerven, Nieren oder Netzhaut vorliegen. Ein Risiko-Screening ist daher ein wichtiger Schritt zur Vorsorge.
Die Rolle von Alter, Genetik und Lebensstil
Während das Alter und die familiäre Vorbelastung nicht veränderbare Risikofaktoren sind, haben das Körpergewicht, die Ernährung und die körperliche Aktivität den größten Einfluss auf das tatsächliche Erkrankungsrisiko. Schon moderate Gewichtsreduktion senkt das Risiko erheblich.
Prädiabetes – Die Chance zur Umkehr
Der Übergang von gesundem Stoffwechsel zu Typ-2-Diabetes verläuft über den Prädiabetes. In dieser Phase sind die Blutzuckerwerte bereits erhöht, liegen aber noch unter den Diabetes-Grenzwerten. Durch konsequente Lebensstiländerungen kann ein Ausbruch oft verhindert oder um Jahre verzögert werden.
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe suchen sollten
- Verändern Sie niemals eigenmächtig Ihre medikamentöse Therapie.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Anzeichen sind starker Durst (Polydipsie), vermehrtes Wasserlassen (Polyurie), ungewollter Gewichtsverlust, Müdigkeit, schlechte Wundheilung und häufige Infektionen.
Es wird empfohlen, ab dem 35. Lebensjahr alle drei Jahre ein Screening (z. B. Nüchternblutzucker oder HbA1c) im Rahmen des ärztlichen Check-ups durchführen zu lassen, bei Risikofaktoren früher.