Insulinresistenz-Risiko-Checker
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Risikofaktoren für eine Insulinresistenz
Die Insulinresistenz entwickelt sich meist schleichend über Jahre hinweg. Zu den Hauptursachen gehören genetische Veranlagung, Bewegungsmangel, chronischer Stress, Schlafmangel und insbesondere eine Ernährung mit vielen einfachen Kohlenhydraten, die zu dauerhaft hohen Insulinspiegeln führt.
Körperliche Anzeichen und das metabolische Syndrom
Eine Insulinresistenz tritt selten isoliert auf. Sie ist der zentrale Baustein des sogenannten metabolischen Syndroms, das durch das gemeinsame Auftreten von Übergewicht (Stammfettsucht), Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und erhöhtem Blutzucker gekennzeichnet ist.
Vorbeugung und Umkehrbarkeit
Das Besondere an der Insulinresistenz ist, dass sie im frühen Stadium durch gezielte Lebensstiländerungen vollständig umkehrbar ist. Eine kohlenhydratreduzierte Ernährung (Low-Carb) und regelmäßiger Sport (insbesondere Krafttraining) verbessern die Insulinsensitivität der Zellen nachhaltig.
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe suchen sollten
- Passen Sie verordnete Diabetes-Medikamente niemals eigenmächtig an.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Anzeichen sind vermehrtes Bauchfett, Heißhungerattacken (insbesondere auf Süßes), Müdigkeit nach dem Essen, dunkle Hautverfärbungen im Nacken (Acanthosis nigricans) und Probleme beim Abnehmen.
Der Arzt bestimmt meist den HOMA-Index (Blutentnahme nüchtern) oder führt einen oralen Glucosetoleranztest (oGTT) mit zusätzlicher Insulinmessung durch.