Atemnot-Checker
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Ursachen von Atemnot erforschen
Atemnot (Dyspnoe) kann kardiale, pulmonale, metabolische oder psychologische Ursachen haben. Akute Ursachen sind Asthmaanfälle, Lungenentzündungen, COPD-Exazerbationen, Lungenembolien (Blutgerinnsel in der Lunge) oder ein Herzinfarkt. Chronische Atemnot steht oft mit Herzinsuffizienz, chronischen Lungenerkrankungen, Trainingsmangel oder schwerer Anämie im Zusammenhang.
Kardiopulmonale Warnsignale erkennen
Plötzliche, schwere Atemnot ist ein absoluter klinischer Notfall. Begleitende Brustschmerzen oder Druckgefühle, die in Arm oder Kiefer ausstrahlen, Kaltschweißigkeit und Übelkeit weisen auf einen Herzinfarkt hin. Eine bläuliche Verfärbung von Lippen oder Fingernägeln (Zyanose) ist ein Zeichen für akuten Sauerstoffmangel.
Wann ist ein Arzt aufzusuchen?
Bei chronischer oder sich langsam verschlimmernder Atemnot sollten Sie Ihren Hausarzt oder einen Lungenfacharzt (Pneumologen) aufsuchen, um Untersuchungen wie Lungenfunktionstests, Röntgenaufnahmen oder Herzultraschall durchführen zu lassen. Notieren Sie Auslöser wie Belastung, Allergene oder Kälte.
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe suchen sollten
- Plötzliche Atemnot in Verbindung mit Brustschmerzen, Engegefühl oder starkem Schwitzen.
- Extreme Atembeschwerden im Ruhezustand oder die Unfähigkeit, in ganzen Sätzen zu sprechen.
- Bläuliche Verfärbung der Lippen, des Gesichts oder der Fingernägel (Zyanose).
- Atemnot begleitet von Verwirrtheit, starkem Schwindel oder Ohnmacht.
Häufig gestellte Fragen
Dyspnoe ist der medizinische Fachbegriff für Atemnot oder Kurzatmigkeit. Sie reicht von leichter Kurzatmigkeit bei körperlicher Anstrengung bis hin zu akuter Atemnot, die auf Herz- oder Lungenfunktionsstörungen hinweist.
Atemnot ist ein Notfall, wenn sie plötzlich beginnt, im Ruhezustand auftritt, das Sprechen in ganzen Sätzen unmöglich macht oder von Brustschmerzen, bläulichen Lippen, Verwirrtheit oder Schweißausbrüchen begleitet wird.